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Darum ist Kalligrafie wieder im Trend

*enthält Werbung, da mir das Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt wurde


Hey, ihr Lieben ☕

Heute ist der 1. Dezember und zugleich das erste Adventswochenende! Der Herbst ist nun also endgültig vorbei und der letzte Monat des Jahres 2018 ist angebrochen. Das Jahr war irgendwie so schnell vorbei und ich freue mich schon riesig auf meinen Jahresrückblick, den ihr Ende Dezember wieder zu lesen bekommt. Heute stelle ich aber erst einmal ein neues Buch vor. Denn wen meine zahlreichen Handlettering-Beiträge weniger angesprochen haben, der findet vielleicht in der Kalligrafie sein neues Hobby. Dabei werden die Buchstaben nicht gezeichnet, sondern geschrieben.


Die Künstlerin Natascha Safarik aka Tintenfuchs hat dieses Buch geschrieben und darin all ihr Wissen und angesammelte Informationen zusammengebracht, um Anfängern den Weg in die Kalligrafie zu erleichtern. Auch dieses Buch stammt wieder vom EMF-Verlag und ich bin dankbar, es euch heute vorstellen zu dürfen.

Das Buch „Moderne Kalligrafie von A bis Z“ beginnt mit einem Vorwort, einer Einleitung und Einführung und einer Materialauflistung. Das erste Kapitel beinhaltet alle benötigten Werkzeuge. Das sind zum einen Federn bzw. Federhalter, aber natürlich auch Tinte, Papier und weitere Utensilien. Danach kann man aber starten und zwar mit der Schrift und den einzelnen Buchstaben. Toll und besonders hilfreich sind hier die Schritt-für Schritt-Anleitungen mit Illustrationen oder sogar Fotos. Um die einzelnen Buchstaben oder Wörter zu erklären, nutzt die Autorin verschiedene Level und Gruppen. Damit ensteht für den Leser eine bessere Struktur und er kann die Schwierigkeit selbst beeinflussen.

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Neben ausführlichen Erklärungen gibt sie auch viele Übungen mit auf den Weg und zeigt typische Fehlerquellen auf. Die Fotos ihrer wunderschönen Arbeit motivieren zusätzlich, dranzubleiben, denn auch hier ist üben, üben und nochmals üben die Devise. Wie beim Handlettering gibt es ebenfalls in der Kalligrafie verschiedene Stilrichtungen, ein Wort zu schreiben. Dafür bringt Safarik einige Beispiele, die als Inspiration dienen.

Sind Klein- und Großbuchstaben geschafft, kann man sich noch an Zahlen und andere Zeichen heranwagen. Schließlich ist es an der Zeit, die Buchstaben zu verbinden. Für häufige Probleme bei der Kalligrafie hat die Autorin einige Tipps parat und dies empfinde ich als besonders nützlich, obwohl es bei vielen Ratgebern leider nicht der Fall ist. Doch man kann nicht nur mit Tinte schreiben, sondern auch Pigmente verwenden. Dies wird ausführlich mit Bildern beschrieben, genauso wie der Umgang mit Rubbelkrepp.
Ganz hinten findet man schließlich noch eine Vorlage mit jeweils drei verschiedenen Alphabeten für Groß- und Kleinbuchstaben. Diese hätte gerne noch etwas ausführlicher sein dürfen, bspw. mit einigen Wörtern oder Sprüchen.

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Wer hinter diesem Buch eine Inspirationsquelle erwartet hat, liegt falsch. Es ist vielmehr eine kleine Schule, die Grundlagen, Übungen und Wissen vermittelt. Deshalb darf man auch keine Projekte da drin erwarten, sondern schlicht und einfach das Erlernen von Buchstaben. Aber genau darin liegt die Schwierigkeit der Kalligrafie. Sie ist die Kunst des Schönschreibens. Hat man die Buchstaben er einmal im Blut, kann man mit ihnen beliebig experimentieren und kreativ werden. Ich bin Natascha Safarik jedenfalls sehr dankbar, dass sie alles für uns zusammengetragen hat und wir ein deutschsprachiges Buch über die Kunst der Kalligrafie in den Händen halten dürfen.


Ich bin jetzt gespannt, was ihr dazu sagt und ob euch das Thema Kalligrafie interessiert. Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare 👇

Euch einen wundervollen 1. Advent und eine entspannte Vorweihnachtszeit ✨

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